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    <title>Japanmakaken Onsen : Rubrik:China</title>
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    <dc:creator>kkchan</dc:creator>
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    <title>Japanmakaken Onsen</title>
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    <title>Kartoffelschnaps in Korea</title>
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    <description>Am nächsten Tag sind wir in die Provinz gefahren. Nach 2 Stunden im Zug und einer recht abenteuerlichen  Fahrt mit einem Linienbus durchs Gebirge kamen wir am Bulguksa Tempel an. Der Tempel war sehr schön, Sanae fand allerdings die bunten Papierlampen, die überall hingen, unpassend. Wir waren fast die einzigen Besucher. Zu hören war lediglich ein Mönch, der sehr verärgert am Handy jemanden zusammenstauchte, in seinen riesigen Toyotajeep stieg und davonfuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Bulguksatempel &quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Bulguksatempel &quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Bulguksatempel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Bulguksatempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Bulguksatempel2&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Bulguksatempel2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Bulguksatempel2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Bulguksatempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Tor im Bulguksatempel&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Tor im Bulguksatempel&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Tor-im-Bulguksatempel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Tor im Bulguksatempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach haben wir uns noch die Seokgulam Grotte angesehen, in der eine aus Stein gefertigte 2 Meter hohe Buddhastatue stand. Angesichts der langen Anfahrt vom Tempel bis zur Grotte fand ich das ein bisschen wenig. Allerdings zog ein Unwetter auf und der Nebel verlieh der Umgebung eine sehr schöne Stimmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Nebel vor Seokgulam Grotte&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Nebel vor Seokgulam Grotte&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Nebel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Glocke vor der Seokgulam Grotte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Nebel an der Seokgulam Grotte&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Nebel an der Seokgulam Grotte&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Nebel2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Seokgulam Grotte im Nebel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend waren wir in Busan in einem Restaurant, das die billigere Ausgabe des Restaurants vom Vortag war - d.h. es gab nur Bulkogi und die Qualität war etwas geringer. Dafür herrschte eine sehr lebendige Stimmung. Die Koreaner an den Nachbartischen waren alle komplett betrunken, hatten rote Gesichter, fuchtelten mit den Armen und diskutierten lautstark. Das wollten wir auch. Wir zeigten auf die Flasche, die auf dem Nebentisch stand, die Kellnerin verschwand und kam mit einer Flasche voll mit hochprozentigem Kartoffelschnaps wieder. Nachdem wir die Flasche geleert hatten, war ich nicht so sicher, ob das die optimale Vorbereitung auf die Fährfahrt am nächsten Tag war. Aber im Grunde war mir auch alles egal.</description>
    <dc:creator>kkchan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://kkchan.twoday.net/topics/China&quot;&gt;China&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 kkchan</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-16T09:54:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kkchan.twoday.net/stories/3863413/">
    <title>Bulkogi in Busan</title>
    <link>http://kkchan.twoday.net/stories/3863413/</link>
    <description>Im Fährhafen von Incheon mussten wir uns erstmal vor eine Kamera stellen, die unsere Körpertemperatur gemessen hat. Der Arzt befand uns für gesund und wir durften weiter zur Passkontrolle. Der koreanische Grenzbeamte sagte auf Deutsch: &quot;Guten Tag&quot; und dann auf Englisch: &quot;You can stay.&quot; Für einen Moment schauten wir uns an, berauscht von der kosmopolitischen Großzügigkeit dieses einfachen Grenzbeamten. Ich hatte schon die Sorge, er würde noch hinter seinem Schalter herkommen und mich ganz fest an sich drücken. Das blieb mir aber erspart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der S-Bahn nach Seoul war dann ein älterer Mann, der neben mir saß, schwer beeindruckt von meinem Rollkoffer. Immer wieder streichelte er liebevoll über den Koffer, blickte mich versonnen an und nickte bewundernd. Den Koffer hatte ich für umgerechnet 20 Euro in Peking gekauft und für mich sieht er aus wie ein billiger stinknormaler Rollkoffer. Aber vielleicht ist es auch eine besonderds schöne Massenanfertigung aus der Hu Jintao Dynastie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Pusan&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Pusan&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Pusan.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Busan am Abend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Seoul ging es mit dem Schnellzug (einem französischen TGV) nach Busan an der Südküste von Korea. Am Abend haben wir in einem traditionellen koreanischen Restaurant gegessen, das wir zufällig in einer kleinen Seitenstraße entdeckt hatten. Wir knieten auf dem Boden vor einem kleinen Tisch. Auf der Speiskarte konnte man nur zwischen drei verschiedenen Rindfleischsorten wählen und ich dachte schon: Nur Rind ist aber ein wenig langweilig. Nachdem wir bestellt hatten (Rind), tippelten dann aber unaufhörlich in traditionellen Gewändern gekleidete Kellnerinnen rein und brachten  nacheinander bestimmt 40 kleine Speisen: verschiedene Gemüsesorten, Fleisch, Fisch. Alle waren mit Chilli gewürzt - manche weniger, manche mehr, einige sehr viel mehr. Das Fleisch wurde in der Mitte des Tisches auf einem kleinen Grill gebraten. Hin und wieder schnitt eine Kellnerin das Fleisch mit einer gewöhnlichen Haushaltsschere in kleine Stücke und gab genaue Anweisungen in welche Soße wir die Stücke tauchen sollten und in welche Salatblätter alles gewickelt werden sollte. Das Ganze nannte sich Bulkogi - und wer es mal probieren möchte, sollte ins Kölner Restaurant Shilla gehen (oder nach Korea fahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Essen in  Pusan&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Essen in  Pusan&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Essen-in-Pusan.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Bulkogi</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://kkchan.twoday.net/topics/China&quot;&gt;China&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-06-16T02:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kkchan.twoday.net/stories/3852635/">
    <title>Mit Würstchen zur Erleuchtung</title>
    <link>http://kkchan.twoday.net/stories/3852635/</link>
    <description>Unser Hotel in Qingdao bot ein internationales Frühstück. Neben Brötchen gab es Würstchen, Spiegelei, Sushi und jede Menge chinesische Gerichte. Ich hatte mich für die typisch chinesische Reissuppe und zwei Dampfknödel mit Fleischfüllung entschieden, da sah ich neben mir einen buddhistischen Mönch mit Glatze und orangem Umhang, der sich ein Würstchen nach dem anderen in den Mund schob. Das brachte mich etwas ins Grübeln: Wie kann sich ein buddhistischer Mönch ein 4-Sterne-Hotel leisten? Und wollte Buddha, als es in der Abgeschiedenheit zur Erleuchtung gelangte, dass sich seine Glaubensbrüder eines Tages am internationalen Frühstücksbuffet haufenweise Würstchen reinpfeifen? Nachdem ich mit diesen ur-theologischen Fragen kein Stück weitergekommen war, sah ich Sanae an, die gerade die Papierverpackung von ihrer Dampfnudel abknibbelte. Zu spät! Ich hatte bereits gedankenverloren meine beiden Dampfnudeln mitsamt der Papierverpackung aufgegessen. Angesichts der Lebensmittelskandale, die in China zur Zeit aufgedeckt werden, könnte die Verpackung aber eine der gesündesten Zutaten gewesen sein, die ich während der Tage in China gegessen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des zweiten Tages sind wir zum Hafen gefahren, um mit der Fähre nach Korea überzusetzen. Im Hafengebäude warteten schon Dutzende Händler mit unzähligen riesigen Pappkartons, die sie als &quot;Handgepäck&quot; mitnahmen, um den Inhalt in Korea teuer zu verkaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Hafen von Qingdao&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Hafen von Qingdao&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Hafen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Hafengebäude von Qingdao&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überfahrt war sehr angenehm. Der Sturm vom Vortag war vorbei und die See wieder glatt. Im Restaurant haben wir gebratenes Rindfleisch und Kimchi gegessen - zwei Gerichte, die in den kommenden Tagen noch öfter auf unseren Tellern landen sollten. Danach haben wir uns ein wenig an den chinesischen TV-Sendern erfreut, die wie jeden Tag während unseres China-Aufenthaltes, irgendwelche schrägen Kungfu-Filme zeigten. Am nächsten Morgen waren wir in Korea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Schiff nach Korea&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schiff nach Korea&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Schiff-nach-Korea.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Fährkabine auf der Überfahrt von Qingdao nach Incheon in Korea</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://kkchan.twoday.net/topics/China&quot;&gt;China&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-06-15T10:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kkchan.twoday.net/stories/3851868/">
    <title>German Gemütlichkeit</title>
    <link>http://kkchan.twoday.net/stories/3851868/</link>
    <description>Qingdao war zwischen 1897 und 1914 deutsches &quot;Schutzgebiet&quot; (sagt Wikipedia). Aus dieser Zeit sind noch einige Gebäude erhalten - etwa die Kirche. Als wir dort ankamen, posierten gerade chinesische Brautpaare in Smoking und weißem Brautkleid für das Hochzeitsfoto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Kirche von Qingdao&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Kirche von Qingdao&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Kirche-von-Qingdao.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Kirche von Qingdao&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Brautpaar in Qingdao&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Brautpaar in Qingdao&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Brautpaar-in-Qingdao.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Brautpaare vor der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Haus in Qingdao&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Haus in Qingdao&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Haus-in-Qingdao.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Deutsche Relikte in Qingdao</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://kkchan.twoday.net/topics/China&quot;&gt;China&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-06-15T09:32:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kkchan.twoday.net/stories/3835137/">
    <title>Endlich Sauerstoff</title>
    <link>http://kkchan.twoday.net/stories/3835137/</link>
    <description>Während der Woche in Peking war die Luft unglaublich schlecht. Wir hatten die ganze Zeit das Gefühl, eine zähflüssige Masse einzuatmen. Zusammen mit der Hitze hat das sehr viel Kraft gekostet und wir waren froh als wir in Qingdao endlich wieder richtig durchatmen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Abteil im Nachtzug zwischen Peking und Qingdao&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Abteil im Nachtzug zwischen Peking und Qingdao&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Nachtzug-Qingdao.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Nachtzug von Peking nach Qingdao&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Qingdao liegt am gelben Meer und ist eine wohlhabende Küstenstadt mit schönen Stränden, Porsche-Händler und europäischen Designer-Geschäften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Qingdao&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Qingdao&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Qingdao.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Qingdao&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Strand von Qingdao&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Strand von Qingdao&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Strand.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Strand von Qingdao</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://kkchan.twoday.net/topics/China&quot;&gt;China&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 kkchan</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-14T05:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kkchan.twoday.net/stories/3832935/">
    <title>Der Chinese als Solcher</title>
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    <description>Taxifahren macht in Peking großen Spaß - vorausgesetzt man hat mit seinem Leben bereits abgeschlossen. Die Taxifahrer fahren nicht wirklich schnell, stoßen aber gnadenlos in jede sich bietende Lücke und hupen alle 20 Sekunden völlig grundlos, dafür jedoch umso leidenschaftlicher. Radfahrer und Fußgänger werden komplett ignoriert. Unzählige Male dachte ich, dass es jetzt um den Radfahrer vor uns geschehen sei. Irgendwie sind sich dann aber alle in letzter Sekunde aus dem Weg gegangen. Das Ganze ist wohl ein reibungslos funktionierendes Chaos - so wie der Verkehr in italienischen Großstädten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Straße in Peking&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Straße in Peking&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Peking.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Peking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sonst haben es Chinesen anscheinend immer eilig. In großen Menschenmassen drängeln alle ständig vor - selbst alte Chinesen. In einem Moment schlurfen sie noch gebrechlich über die Straße. Doch kaum sind sie in der Schlange angekommen, rammen sie einem den knochigen Ellbogen in die Rippen und huschen wieselflink in die frei werdenden 20 Zentimeter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnhof von Peking mußte ich ungefähr 10 Sekunden in der Tasche nach meinem Ticket suchen. Daher konnten die rund 100 Chinesen hinter mir nicht durch die Ticketkontrolle. Nach 3 Sekunden wurden aus der Menge die ersten Verwünschungen laut, obwohl der Zug erst eine halbe Stunde später abfuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten waren die Chinesen aber unheimlich freundlich, haben uns ständig fröhlich angelächelt und uns sehr höflich behandelt. Kein einziger Taxifahrer hat uns betrogen, obwohl wir vor unserer Abreise viel von den betrügerischen Taxifahrern gehört hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Verbotene Stadt&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Verbotene Stadt&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Verbotene-Stadt.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die Verbotene Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der &quot;Pooh-Affäre&quot; konnten wir leider nicht zur großen Mauer. Gesehen haben wir den Himmelstempel, die Verbotene Stadt und ein lama-buddhistisches Kloster. Letzteres hat mir am besten gefallen. Das Kloster bestand aus fünf bunt verzierten Gebetsräumen und hatte als größte Attraktion eine 18 Meter hohe Buddha-Statue. Die Statue durfte man leider nicht fotografieren. Davor kniete eine füllige Amerikanerin und fuchtelte mit den Armen, was sie offenbar für Beten hielt. Wahrscheinlich hatte sie in der amerikanischen &quot;Brigitte&quot; gelesen, dass Buddhismus jetzt in ist. Neben ihr stand der Ehemann mit Baseballmütze, Shorts und weißen Turnschuhen und blickte ungeduldig und leicht spöttisch auf den Esoterikanfall seiner Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;buddhistisches Kloster&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;buddhistisches Kloster&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Kloster.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Buddhistisches Kloster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Gebetsräumen konnte man Räucherstäbchen anzünden, während der Betens kurz schwenken und dann in eine Tonne werfen. Eine Chinesin war mit diesem Ritual offenbar nicht sehr vertraut. Nachdem sie die Räucherstäbchen angezündet hatte gerieten die recht heftig in Brand. Nun stand die Gute da, mit einem Bündel brennender Stäbchen, schüttelte das Ganze wie wild, wodurch das Feuer noch größer wurde und rannte dann voller Panik und in letzer Sekunde zur Metalltonne, um sich der Feuersbrunst zu entledigen. Vermutlich wird sie das auf dem nächsten Parteitag der Kommunisten als Beispiel anbringen, wie gefährlich Religion sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Betende im buddhistischen Kloster&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Betende im buddhistischen Kloster&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Beten.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Betende im Kloster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Telefonzelle im Kloster&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Telefonzelle im Kloster&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Telefonzelle.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Lama-Buddhistische Telefonzelle</description>
    <dc:creator>kkchan</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://kkchan.twoday.net/topics/China&quot;&gt;China&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 kkchan</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-13T13:46:00Z</dc:date>
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    <title>Little Hospital has no pooh</title>
    <link>http://kkchan.twoday.net/stories/3831994/</link>
    <description>Am ersten Abend in Peking war ich müde und hatte keinen Hunger. In der Nacht bekam ich dann Magenprobleme, die auch am nächsten Tag anhielten. Weil ich so schnell wie möglich wieder auf den Beinen sein wollte, entschied ich mich für einen Krankenhausbesuch. Das Krankenhaus war nur ein paar hundert Meter entfernt von unserem Hotel und zählte zu den besten in Peking. Mit internationalen Standards konnte es jedenfalls locker mithalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich am Empfang in englischer Sprache meine Probleme beschrieben hatte, sagte die Krankenschwester, es sei gerade Saison - was sie damit meinte, weiß ich nicht. Jedenfalls wollte sie gerne eine Probe von äh, von äh, nun kam sie etwas in Stottern, dann strahlte sie mich glückstrunken an: pooh! We need your pooh. Your pooh! Das wiederholte sie immer wieder und immer eindringlicher. Gott sei dank kam die Ärztin. Ich erzählte die ganze Geschichte von vorne und die Ärztin schrieb alles genau in ein kleines Heft, das aussah wie die Schreibhefte in der Grundschule. Nach der Untersuchung habe ich das Heft überreicht bekommen und bin daher nun stolzer Besitzer einer chinesischen Krankenakte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor wurde noch mein Blut untersucht. Die Ergebnisse lagen nach 10 Minuten vor, was mich sehr beeindruckt hat. Die Ärztin war ihrerseits sehr von meiner riesigen Menge an mitgebrachten deutschen Medikamenten beeindruckt und nannte mich ein &quot;Little Hospital&quot;. Die Blutwerte zeigten, dass ich eine bakterielle Infektion hatte, die ich mir sicherlich im chinesischen Speisewagen eingefangen habe. Zumindest war es nichts Schlimmes. Die Krankenschwester wollte jetzt auch kein pooh mehr, sondern umgerechnet 15 Euro, was ich für die Untersuchung recht günstig fand. Dennoch empfahl sie mir, künftig in ein billigeres Krankenhaus zu gehen. Das habe ich mir aber gespart, weil das Antibiotikum schon am nächsten Tag seine Arbeit vollbracht hatte und es mir deutlich besser ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Bahnhof von Peking&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Bahnhof von Peking&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Bahnhof-von-Peking.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Im Bahnhof von Peking&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Platz des himmlischen Friedens&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Platz des himmlischen Friedens&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Platz-des-himmlischen-Friedens.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Platz der himmlischen Luftverschmutzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Himmelstempel&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Himmelstempel&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kkchan/images/Himmelstempel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Himmelstempel</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 kkchan</dc:rights>
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