Postcard? No, thanks!
Die Tage auf der Transsib waren sehr entspannend. Schon kurz nach der Abfahrt kehrte eine innere Ruhe ein, weil wir wußten, dass wir jetzt 6 Tage nichts anderes machen konnten als rumsitzen, essen, lesen und schlafen. Seltsamerweise wurde es nie langweilig. Wir sind meist so gegen 9 oder 10 Uhr aufgewacht, haben Tee getrunken und Knäckebrot gegessen, dabei ein wenig aus dem Fenster gesehen und Fotos gemacht. Dann haben wir gelesen, uns unterhalten, Tütensuppen warm gemacht, geduscht, wieder gelesen und am Abend sind wir dann in den Speisewagen gegegangen.

Kohle für die Heizung

Irgendwo in Sibirien
Zu den täglichen Höhepunkten zählten die Stopps an den Bahnhöfen. Wir sind jedesmal ausgestiegen, um etwas Bewegung zu bekommen. Den schönsten und saubersten Bahnhof hatte Krasnojarsk, wo irgendein Milliardär Gouverneur ist. Eher enttäuschend war dagegen der Bahnhof von Ulan Bator, obwohl wir dort einen regen kulurellen Austausch mit der heimischen Bevölkerung erleben durften. Ich hatte meinen Fuß noch nicht ganz auf dem Banhsteig, da fragte mich schon der erste: "Postcard?" "No, thanks." So ging es weiter. "Postcard?" "No, thanks." "Postcard?" "No, thanks." Wir hätte uns wahrscheinlich noch den ganzen Tag so angeregt unterhalten können, wenn der Zug nicht schon nach einer halben Stunde abgefahren wäre.

Ulan Bator
Überhaupt war Ulan Bator eine sehr merkwürdige Stadt. Die Erfindung der Plastiktüte hat Ulan Bator nicht gut getan. Überall flogen Plastikbeutel in allen erdenklichen Farben umher. Wenn man in Ulan Bator mal während seines Einkaufs die Tasche vergessen hat, muss man wahrscheinlich nur auf der Straße den Arm ausstrecken und - zack - hat man schon 3 Plastiktüten in der Hand.
Auch das Stadtbild von Ulan Bator dürfte einzigartig sein. Neben unzähligen sozialistischen Plattenbauten stehen überall verstreut traditionelle Jurten und daneben völlig heruntergekommene Fabriken. Die Fahrt durch das Land hat uns dann aber wieder entschädigt.

Jurten in Ulan Bator

Fahrt durch die Mongolei

Kohle für die Heizung

Irgendwo in Sibirien
Zu den täglichen Höhepunkten zählten die Stopps an den Bahnhöfen. Wir sind jedesmal ausgestiegen, um etwas Bewegung zu bekommen. Den schönsten und saubersten Bahnhof hatte Krasnojarsk, wo irgendein Milliardär Gouverneur ist. Eher enttäuschend war dagegen der Bahnhof von Ulan Bator, obwohl wir dort einen regen kulurellen Austausch mit der heimischen Bevölkerung erleben durften. Ich hatte meinen Fuß noch nicht ganz auf dem Banhsteig, da fragte mich schon der erste: "Postcard?" "No, thanks." So ging es weiter. "Postcard?" "No, thanks." "Postcard?" "No, thanks." Wir hätte uns wahrscheinlich noch den ganzen Tag so angeregt unterhalten können, wenn der Zug nicht schon nach einer halben Stunde abgefahren wäre.

Ulan Bator
Überhaupt war Ulan Bator eine sehr merkwürdige Stadt. Die Erfindung der Plastiktüte hat Ulan Bator nicht gut getan. Überall flogen Plastikbeutel in allen erdenklichen Farben umher. Wenn man in Ulan Bator mal während seines Einkaufs die Tasche vergessen hat, muss man wahrscheinlich nur auf der Straße den Arm ausstrecken und - zack - hat man schon 3 Plastiktüten in der Hand.
Auch das Stadtbild von Ulan Bator dürfte einzigartig sein. Neben unzähligen sozialistischen Plattenbauten stehen überall verstreut traditionelle Jurten und daneben völlig heruntergekommene Fabriken. Die Fahrt durch das Land hat uns dann aber wieder entschädigt.

Jurten in Ulan Bator

Fahrt durch die Mongolei
kkchan - 10. Jun, 04:56
