Montag, 19. Januar 2009

Fujisan

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Kinkakuji

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Kinkakuji in Kyoto

Sensoji

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Sensoji im Stadtteil Asakusa

Dezember Stress

Der Dezember kann in Japan ganz schön anstrengend sein, denn im Terminkalender stehen zahlreiche Verpflichtungen:

Boonenkai: Kurz vor Jahresende treffen sich japanische Arbeitnehmer zu ausgelassenen Besäufnissen, die frei übersetzt "Vergiss-das-Jahr-Feiern" heißen. Zwischen 22 und 24 Uhr kann man daher in Tokios Bahnen noch mehr betrunkene salarymen sehen als sonst.

Oosouji: Viele Japaner putzen vor Silvester das ganze Haus, um das neue Jahr in jeder Hinsicht gereinigt zu beginnen.

Nenga Hagaki: Freunde, Familie und Geschäftspartner wollen mit Neujahrskarten bedacht werden. Gerne verschicken Japaner Karten der japanischen Post, auf die eine Lottonummer gedruckt ist.

Oseibo: Geschäftspartnern, Lehrern und allen anderen, die einem im abgelaufenen Jahr irgendwie geholfen haben, schickt man Geschenke, die so genannten oseibo. Beliebt sind vor allem Lebensmittel wie Bier, Schinken, Wein, Fisch usw.

Sonntag, 8. Juni 2008

Matsuri

Bilder vom Matsuri (Volksfest) im Stadtteil Kita-Shinagawa

Matsuri in Shinagawa
Oilan, in der Edo-Zeit beruehmte "Gesellschaftsdamen"

Matsuri in Shinagawa
Mikoshi, kleine Schreine, werden zum Shinagawa-Schrein getragen

Matsuri in Shinagawa

Matsuri in Shinagawa

Matsuri in Shinagawa
Junge Frauen in typischer Matsuri-Kleidung

Matsuri in Shinagawa

Dienstag, 18. Dezember 2007

Japanische Tastatur

Meine stets nach Erkenntnis strebenden Ex-Kollegen fragten neulich wie eine japanische Tastatur aussieht. Die kurze Antwort: genauso wie eine deutsche. Um zu erklaeren, wie man die japanischen Zeichen eingibt, muss ich etwas ausholen. Im Japanischen gibt es drei verschiedene Zeichen: Kanji, Hiragana und Katakana. Letzere werden vor allem verwendet, um auslaendische Woerter zu schreiben und spielen fuer die Erklaerung keine Rolle. Hiragana ist eine Silbenschrift, die aus 46 Zeichen besteht. Mit den einzelnen Zeichen lassen sich Laute wie mi, ma, me, mo, ta, te, to, ni na, ne, no und so weiter darstellen. Kanji sind Zeichen, die urspruenglich aus dem Chinesischen kommen. Im Alltag werden rund 2.000 benutzt. Japanische Woerter lassen sich somit auf zwei Arten schreiben: als Kanji oder mit Hiragana. Ein Beispiel: Japan heisst auf Japanisch Nihon. In Hiragana sieht das dann so aus: にほん。Das erste Zeichen steht fuer ni, das zweite fuer ho und das dritte fuer n. In Kanji geschrieben, sieht der Name Nihon so aus: 日本。

Um nun Kanji einzugeben, tippt man auf der Tastatur "nihon" ein. Der Computer wandelt das dann automatisch in die drei Hiraganazeichen um. Dann drueckt man Space und rubbeldiekatz wandelt der Computer das ganze in Kanji um. 

Wer es mal probieren moechte, kann sich bei Microsoft den "Global IME Japanese" sowie das "Japanese Language Pack" runterladen, mit denen man dann auch auf deutschen PCs japanische Schriftzeichen eingeben kann (natuerlich ausserhalb der Arbeitzeit).  

Dienstag, 27. November 2007

Momiji

Der rote Ahorn macht endlich, was er schon vor ein, zwei Wochen hätte tun sollen, aber wegen des ungewöhnlich warmen Herbstes bislang beharrlich ablehnte: Er wird rot. Da in unserer Nachbarschaft schon vor langer Zeit jedes Stück Natur konsequent in Beton verwandelt wurde, sind wir am Sonntag quer durch die halbe Stadt gefahren, um einen Park zu besuchen, der berühmt ist für seinen momiji, also für seinen roten Ahorn. Auf die Idee waren allerdings eine ganze Menge anderer Leute auch gekommen.

Momiji
Koishikawa-Korakuen Park

Trotz der Menschenmassen hat sich der Besuch aber trotzdem gelohnt. Neben rotem Ahorn konnte man vor allem die neuesten Fotoapparate bestaunen, denn, wer hätte es gedacht, Fotografieren ist hier in Japan ein beliebtes Hobby. Und so wie der deutsche Wanderer nie ohne sündhaft teuere Goretex-Jacke, Hightech-Rucksack und atmungsaktive Schuhe durch die Einöde der Eifel dackelt, so geht der japanische Hobby-Fotograf auch nicht ohne seine riesige Fotoausrüstung aus dem Haus. Manche schleppten Objektive durch den Park, mit denen man vermutlich aus 200 Meter Entfernung Portraitfotos sämtlicher Blattläuse machen kann, andere wiederum zückten winzige Kameras, um die sie jeder Stasi-Leutnant beneidet hätte. Mit meiner Wald-und-Wiesen-Kamera bin ich mal wieder kräftig aus der Reihe getanzt, aber das macht man hier als Ausländer sowieso ständig.

Samstag, 24. November 2007

Relikte

Haus in Nihonbashi
Haus in Nihonbashi

Ueno


Fischverkäufer im "Arbeiterviertel" Ueno

Nihonbashi

Unsere Nachbarschaft ist nach der Brücke Nihonbashi benannt, was übersetzt "Japan-Brücke" heißt. An der Stelle der heutigen Brücke stand bereits im 17. Jahrhundert eine bedeutende Holzbrücke, die den Ausgangspunkt der Straße in Richtung Kyoto bildete. Auf Bildern kann man heute sehen, wie lebendig es um die Brücke herum zuging, die lange Zeit als der symbolische Mittelpunkt Japans galt. 1911 wurde eine neue Brücke aus Stein und Metall gebaut. Kurz vor den Olympischen Spielen verloren Tokios Stadtplaner dann leider jedes Gespür für Geschichte und Ästhetik und bauten kurzerhand eine Autobahn, die genau über der Brücke verläuft.

Nihonbashi
Nihonbashi unten, Autobahn oben

Unter Ex-Premier Koizumi kam die Idee auf, den Autobahnverkehr durch einen Tunnel zu leiten, so dass die Nihonbashi wieder in altem Glanz erstahlen kann. Allerdings ist Tokios kontroverser Bürgermeister Ishihara dagegen und so wird die Nihonbashi wohl weiterhin eine der merkwürdigsten historischen Brücken bleiben.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Sumo

Kokugikan
Japans wichtigster Austragungsort für Sumo-Turniere: das Ryogoku Kokugikan in Tokios Stadtviertel Ryogoku

Sonntag, 7. Oktober 2007

Aizu-Wakamatsu

Aizu-Wakamatsu
Die Burg von Aizu-Wakamatsu

Umzug in Aizu-Wakamatsu

Umzug in Aizu-Wakamatsu
Umzug in Aizu-Wakamatsu zur Erinnerung an die Schlacht von Aizu

Higashiyama-Onsen
Higashiyama-Onsen

Dienstag, 2. Oktober 2007

Dake-Onsen

Meine erste längere Autofahrt in Japan liegt hinter mir. Insassen und Auto geht es den Umständen entsprechend gut. Auf der Hinfahrt haben wir zwei Stunden gebraucht, um aus Tokio rauszukommen. Danach war ich schon total geschafft. Zwar habe ich mich mittlerweile an den Linksverkehr gewöhnt, aber der Metropolitan Expressway, der auf Brückenpfeilern quer durch Tokio führt, vorbei am vierten, fünften Stockwerk unzähliger hässlicher Mehrfamilienhäuser, ist so eng, dass man sich ununterbrochen konzentrieren muss. Ständig biegen von beiden Seiten Autos auf die Autobahn und alle paar Kilometer muss man Maut zahlen.


Metropolitan Expressway in Tokio

Als wir Tokio endlich hinter uns gelassen hatten, lief dann alles ziemlich entspannt. Ab und zu hat das Navigationsgerät mir kleinere Japanisch-Lektionen gegeben, einige Landrüpel überholten in aufgemotzten Karren und nach vier Stunden kamen wir in Iwaki an. Von der Stadt habe ich nicht viel gesehen. Sie war früher mal ein wichtiges Industriezentrum. Heute ist Iwaki vor allem berühmt für ein riesiges Spaßbad, das an die Strände Hawaiis erinnern soll - im Grunde also die japanische Antwort auf das Oberhausener Centro. Wir waren nach Iwaki gefahren, um uns eine Ausstellung einer Freundin anzusehen. Die Ausstellung fand in der Gallerie "blaurot" statt. Den Namen hatten die Besitzer ausgewählt, weil sie blau mag und er rot und sie gehört hatten, dass man in der deutschen Sprache die beiden Farbnamen einfach zu einem Wort zusammenfügen kann. Hervorragend war auf jeden Fall ihr grüner Tee und ihr Gebäck.

Nach Kultur und Keksen ging es dann weiter zwei Stunden über die Landstraße nach Dake-Onsen in der Nähe der beiden Städte Nihonmatsu und Fukushima. In Dake-Onsen hatten wir ein Zimmer in einem Minshuku, also einer japanischen Pension, reserviert. Das Zimmer sollte lediglich 18 Euro kosten und ich hatte schon Schlimmstes befürchtet, wurde aber positiv überrascht.

Minshuku
Zimmer im Minshuku

Dake-Onsen
Dake-Onsen am Abend

Am nächsten Tag sind wir durch ein Tal gewandert, das sicherlich zu den schönsten Wandergebieten zählt, die ich kenne.

Wasserfall in Dake-Onsen
Wasserfall nahe Dake-Onsen

Blumen in Dake-Onsen
Das Skigebiet von Dake-Onsen

Wandergebiet Dake-Onsen
Wanderpfad durchs Tal

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Du Arschkind
Beleidige mich net so du angeber mit scheißsoße obendrauf...
Koshi (Gast) - 8. Feb, 09:24
Dummkopf
Koshi oder wie du heißt da versthest du abr einen scheiß...
Coolmaster (Gast) - 8. Feb, 09:21
Japanisch
ich möchte gerne japanisch auf meinen computer haben
koshi (Gast) - 8. Feb, 09:20
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kkchan - 19. Jan, 10:51
Kinkakuji
Kinkakuji in Kyoto
kkchan - 19. Jan, 10:47

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Zuletzt aktualisiert: 8. Feb, 09:24

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